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(letzte Aktualisierung: 08.10.2009)
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=> Aktuelle Infos zu Gronau findet ihr im Internet z.B. unter AKU Gronau , MegA Waltrop , WigA Münster , BI Ahaus , sofa-ms.de und urantransport.de .
=> Auf der Website von
ContrAtom ( http://www.contranetz.de/atom/ )
wird auf der Rubrik Uran-Transporte
ausführlich über die Uran-Transporte aus Gronau nach Russland informiert.
Uranhexafluorid-Transporte
aus Gronau über den Hamburger Hafen in die USA bestätigt Angereichertes
Uranhexafluorid (UF6) aus der Urananreicherungs-Anlage (UAA) der Urenco in
Gronau wird über den Hamburger Hafen zu Brennelementfabriken in die USA
verschifft, dies
geht aus den Antworten
der Hamburger Bürgerschaft auf
eine Große
Anfrage der Fraktion DIE LINKE mit dem Titel "Atom-Transporte
durch den Hamburger Hafen und das Hamburger Stadtgebiet"
eindeutig hervor
(Drs. 19/3011 Anlage 1
und Drs. 19/3835 Anlage 1). Transportgenehmigungen
des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bestätigen die
Uranhexafluorid-Transporte Nach den vorliegenden Listen
der Transportgenehmigungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)
wurden Rückblick: Am 13.09.09
wurde im Hamburger Hafen
am Burchhardtkai das mit (mindestens) 16
UF6-Containern beladene Containerschiff
'OOCL Montreal' (IMO-Nr. 9253739, MMSI: 477321000,
Rufzeichen: VRYO3 ), Heimathafen Hong Kong in China, der Reederei Orient
Overseas Container Line Ltd. (OOCL) gesichtet.
=> Die Hinweise, daß am 12.09.09 von der Urenco in Gronau angereichertes UF6 (Uranhexafluorid) zunächst auf dem Straßenweg in den Hamburger Hafen befördert wurde und dort auf das Containerschiff 'OOCL Montreal' umgeschlagen wurde, verdichten sich. Der Seetransport des angereicherten UF6 ging nach Montreal in Kanada. Von dort aus weiter recht wahrscheinlich in Richtung der US-amerikanischen Brennelementfabrik der Framatome ANP in Richland im US-Bundesstaat Washington. Dieser liegt an der Pazifik-Küste im Nordwesten der USA an der Grenze zu Kanada. Hintergrund: Bei
den Anlagen der Firmen Westinghouse
in Columbia/South Carolina , Global
Nuclear Fuels, Wilmington/North Carolina , Framatome
ANP, Richland/Washington handelt es um Brennelementfabriken:
Dort wird zunächst das eingehende
angereicherte UF6 in Uranoxid (UO2)
umgewandelt (Konversion). Das Uranoxid
wird anschließend zu kleinen
Brennstofftabletten gepreßt und dann gesintert (Pellets).
Abschließend erfolgt das Befüllen
der Brennstäbe mit den Uranpellets und die Montage
der Brennstäbe zu Brennelementen. (Diese
Verfahrensschritte erfolgen auch in der einzigen deutschen
Brennelementfabrik in Lingen, die von der Advanced Nuclear Fuels GmbH
(ANF), einer hundertprozentigen Tochter der AREVA NP, betrieben wird.) UF6-Transporte aus Gronau über den
Hamburger Hafen in die USA Hamburger Bürgerschaft Drs. 19/3011
Anlage 1 und Drs. 19/3835 Anlage 1
Transportgenehmigungen vom Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) Die unten stehende Tabelle listet die Transportgenehmigungen
für UF6-Transporte aus Gronau (u.a.) in die USA im Zeitraum vom 2008 bis
2009 auf.
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12.
September 2009: Uranhexafluorid-Transport
aus Gronau über den Hamburger Hafen in die USA? Es
gibt Hinweise, daß am 12.09.09 von der Urenco in Gronau angereichertes
UF6 (Uranhexafluorid) zunächst auf dem Straßenweg in den Hamburger Hafen
befördert wurde und dort auf das Containerschiff 'OOCL Montreal'
umgeschlagen wurde. Der Seetransport des angereicherten UF6 ging nach
Montreal in Kanada. Von dort aus weiter in Richtung der US-amerikanischen
Brennelementfabriken der Firmen Westinghouse in Columbia/South Carolina ,
Global Nuclear Fuels, Wilmington/North Carolina und Framatome ANP,
Richland/Washington. Rückblick: Am 13.09.09 wurde im Hamburger Hafen am Burchhardtkai das mit (mindestens) 16 UF6-Containern beladene Containerschiff 'OOCL Montreal' (IMO-Nr. 9253739, MMSI: 477321000, Rufzeichen: VRYO3 ), Heimathafen Hong Kong in China, der Reederei Orient Overseas Container Line Ltd. (OOCL) gesichtet.
Die 'OOCL
Montreal' war zuvor am 11.09.09
in Antwerpen in Belgien
ausgelaufen, nahm dann Kurs
auf Hamburg, wo das Schiff am 12.09.09
eintraf. - Am 14.09.09
verließ die 'OOCL
Montreal' Hamburg mit Kurs auf Montreal
in Kanada, dort sollte sie am 21.09.09
eintreffen. - Am 01.10.09 wird sie dann wieder im
Hafen von Antwerpen in Belgien erwartet. (Das Schiff befindet sich
seit mindestens Oktober 2008 im Pendelverkehr zwischen Montreal, Antwerpen
und Hamburg.) Nach der Liste
der Transportgenehmigungen des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS) mit Stand
vom 16.09.09
wurde unter der laufenden
Nummer 6863/1 eine Sammelgenehmigung
für max. 102 Transporte
von max. 443520 kg
unbestr. Uran in Form von UF6 (max. 5% Anreicherung) in
dem Zeitraum ab dem
15.01.09 bis zum 31.12.09 genehmigt. - Diese Genehmigung
umfaßt den Straßentransport,
Umschlag
und den Transport auf dem
Seeweg. Hintergrund: Bei
den Anlagen der Firmen Westinghouse
in Columbia/South Carolina , Global
Nuclear Fuels, Wilmington/North Carolina , Framatome
ANP, Richland/Washington handelt es um Brennelementfabriken:
Dort wird zunächst das eingehende
angereicherte UF6 in Uranoxid (UO2)
umgewandelt (Konversion). Das Uranoxid
wird anschließend zu kleinen
Brennstofftabletten gepreßt und dann gesintert (Pellets).
Abschließend erfolgt das Befüllen
der Brennstäbe mit den Uranpellets und die Montage
der Brennstäbe zu Brennelementen. (Diese
Verfahrensschritte erfolgen auch in der einzigen deutschen
Brennelementfabrik in Lingen, die von der Advanced Nuclear Fuels GmbH
(ANF), einer hundertprozentigen Tochter der AREVA NP, betrieben wird.) (Dank an die AktivistInnen von ContrAtom für
die eingehenden Recherchen zu dem Containerschiff 'OOCL Montreal' und
deren informativen Artikel "Hamburg: Umschlagplatz für
Kernbrennstoffe" vom 15.09.09 http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=17480
. Diese sind in dem oben stehenden Bericht eingeflossen.) |
27.
April 2009: Uranmüll-Transport aus Gronau nach Frankreich für ca. 2 Stunden gestoppt Am späten
Abend des 27.04.09 um 23:10 Uhr startete vom Gelände
der Urananreicherungs-Anlage (UAA) in Gronau ein mit 25
Waggons (ca. 1250 t abgereichertem Uranmüll beladener) Zug. Durch
eine Abseilaktion einer
Aktivistin wurde der Uranmüll-Transport
nahe Münster gegen 23:45 Uhr für ca. zwei Stunden gestoppt. Der
Zug konnte seine Fahrt erst am 28.04.09 gegen 02:00 Uhr fortsetzen,
nachdem die Aktivistin von Spezialkräften der Bundespolizei geräumt
wurde. (Im Januar 2008 dauerte die luftige Protestaktion der
Kletteraktivistin beinahe 7 Stunden an. Seitdem fährt eine Klettereinheit
der Bundespolizei vorsorglich mit dem Zug mit.) Zunächst (27.04.09)
wurde davon ausgegangen, daß
der Uranmüll-Transport aus Gronau nach Rotterdam in den Niederlanden
fahren sollte, wo anschließend der Umschlag
auf den niederländischen Frachter MV Schouwenbank für einen
Transport nach Russland erwartet wurde. - Die
MV Schouwenbank legte jedoch aus Rotterdam bereits am 27.04.09 überraschend in
Richtung Antwerpen ab - ohne den Uranmüll an Bord genommen zu haben.
(Die
Info über das Ablegen
der niederländischen MV Schouwenbank aus Rotterdam
am 27.04.09
ist am 28.04.09 auch auf portofrotterdam.com
bestätigt
worden. Die dort erfolgten Angaben über die MV Schouwenbank (IMO-Nr.:
9163647, Rufzeichen PFSC) der niederländischen Reederei Wagenborg, sind
zutreffend. Inzwischen
(28.04.09) hat sich aber herausgestellt, daß diese anfängliche
Vermutung nicht richtig war: Journalisten erfuhren auf
Nachfrage bei der Bundespolizei, daß der Uranmüll-Transport
über Duisburg in Richtung Frankreich in die südfranzösische Atomanlage
Pierrelatte fuhr. Trotz der Vorverlegung um zwei Tage wurde der geheime Uranmüll-Transport wieder mal öffentlich. Momentan fahren die Uranmüllzüge abwechselnd nach Russland und nach Frankreich (zur Dekonversion?). Das zeigt: Die Uranmüll-"Entsorgung" ist völlig planlos, Hauptsache erst mal weg aus Gronau - doch eines Tages soll zumindest der Uranmüll aus Südfrankreich wieder zurückkommen. (SOFA Münster) ( http://www.sofa-ms.de/home.html ) Weitere Infos über den Uranmüll-Transport am 27.04.09 aus Gronau gibt es auch auf Indymedia unter http://de.indymedia.org/2009/04/248604.shtml , http://de.indymedia.org/2009/04/248547.shtml und http://de.indymedia.org/2009/04/248506.shtml .
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Russland
stellt Verarbeitung ausländischer Uranabfälle 2011 ein Von der Russian
News & Information Agency (RIA Novosti) wird am 19.03.09
aktuell gemeldet: "Der
russische Atomkonzern Rosatom wird die Verarbeitung ausländischer Uranabfälle
zum Jahr 2011 einstellen." |
UAA
Gronau auf 2200 Tonnen Kapazität erweitert 17.03.2009
(SOFA Münster): 2005 erteilte der damalige NRW-Energieminister
Axel Horstmann (SPD) der Urenco - also den Großaktionären RWE und EON - die
Genehmigung zum Ausbau der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau von 1800 t
Urantrennarbeit/Jahr auf 4500 t. Seither baut die Urenco unter Hochdruck
an der neuen Erweiterungsanlage, die nun leider in Betrieb gegangen ist!! Weitere Infos über die Erweiterung der UAA in Gronau gibt es auch auf Indymedia unter http://de.indymedia.org/2009/03/244368.shtml |
11.
März 2009: Bisher größter Uranmüllzug aus Gronau (SOFA Münster) Der bisher größte Uranmülltransport aus
Gronau nach Russland startete am 11. März 2009 um 23:07 Uhr mit 4 Stunden Verspätung!
Der Zug hatte 25 Waggons mit 100 UF6-Fässern und 1250 t abgereichertem Uranmüll.
Dies ist der bisher größte Uranmüllzug von Gronau nach Russland!! Hinweis: Am 25. April
2009 um 11 Uhr startet auf dem Hindenburgplatz in Münster eine überregionale
Anti-Atom-Demo gegen die Renaissance der Atomkraft, für den sofortigen
Atomausstieg und zum Gedenken an die Opfer von Tschernobyl. Urantransporte stoppen -
Urananreicherungsanlagen stilllegen!! - RWE/EON auflösen!! Fahrplan/timetable: Abfahrt/departure
Rotterdam-Waalhaven (MV Schouwenbank): 13 March, 6.30 pm Weitere Infos über den
Uranmüll-Transport am 11.03.09 aus Gronau gibt es auch auf Indymedia unter http://de.indymedia.org/2009/03/243911.shtml
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Uranmülltransport aus Gronau über Rotterdam nach Russland über eineinviertel Stunden gestoppt Urantransport von Gronau nach Russland stand 77 Minuten still. Französische Aktivistin seilte sich erneut vor dem Zug ab. Am 4. Juni 2008 wurden erneut 1000 Tonnen gefährlichen abgereicherten Uranmüll in Form von UF6 aus Gronau von der Firma Urenco transportiert. Die heiße Fracht soll noch in den Kommenden Tagen nach Russland verschifft werden. Zahlreiche AtomkraftgegnerInnen hatten wieder Protest angekündigt. So fand eine Demonstration in Münster statt. Der Zug traf aber mit erheblicher Verspätung in Münster ein. Grund dafür war die Abseilaktion einer französischen Aktivistin bei Steinfurt-Borghorst.Die Bilder vom 16. Januar 2008 sind haften geblieben. Damals wurde der Uranzug bei Metelen durch die Kletteraktion einer Französischen Aktivistin , Cécile Lecomte, für beinahe 7 Stunden gestoppt. Am gestrigen Mittwoch hing sie wieder oberhalb von der Schiene, um Ihren Protest gegen die Atomkraft kund zu tun. Der Hubschrauber hatte sie entdeckt, als sie an einer in etwa 15 Meter Höhe angeschlagenen Traverse (quer gespanntes Seil) hing. Der Zug kam etwa 70 Meter vor Ihr zum stehen, als sie sich in etwa 6 Meter Höhe abseilte. "So lange Atommüllanlagen in Betrieb sind, werde ich meinem Widerstand kreativ Ausdruck verleihen". So Lecomte. Und sie fährt fort : "Urenco hat angekündigt, die Urantransporte nach Russland ab 2009 einzustellen. Die heiße Fracht soll aber dafür in die Zukunft nach Pierrelatte in Frankreich gebracht werden. Aus der Sicht, aus dem Sinn... Die Gefahr wird dadurch aber nicht geringer! " Die Polizei reagierte zunächst sehr nervös auf die Aktion, ein Polizist versuchte die Aktivistin mit Pfefferspray zu attackieren. Er vergiftete sich aber selbst. Die Presse wurde an ihrer Arbeit erheblich behindert und kam kaum ran. Die Bundespolizei rückte recht schnell mit einer Spezialeinheit nach. Anders als in Januar, wurde sie nicht per Hubschrauber aus Sankt Augustin eingeflogen. Die Spezial Einheit wird seit Januar nämlich "für alle Fälle" nach Münster verlegt, wenn ein Atom-Transport stattfindet. Die Räumung verlief ansonsten störungsfrei. "Fantasie ist eine Waffe", kommentiert die Lüneburger Aktivistin. "Ich kann sehr gut Klettern - ich bin sogar Frankreichmeisterin in Sportklettern gewesen - und setze meine Fähigkeiten entsprechend ein." Die gut gelaunte Aktivistin wurde etwa eine Stunde nach Ende der Aktion nach Beschlagnahme ihrer Kletterausrüstung von der Polizei vor Ort entlassen. Ihr Fazit: " Für mich ist es eine gelungene Aktion. Ich will durch solchen Aktionen deutlich machen, dass die Gefahren der Atomenergie uns alle angehen. Radioaktivität macht keinen Halt an der Grenze. Auf eine eventuelle juristische Auseinandersetzung und Anklage vor Gericht bin ich vorbereitet. Das macht mir keine Angst. Ich weiss wofür ich stehe und ich werde mich entsprechend verteidigen. Kriminell ist die Atomindustrie" Wir sehen uns beim nächsten Atom-Transport?! Egal ob in der Luft oder auf der Schiene. Unbeugsames Eichhörnchen (Indymedia) Uranmüllzug im Münsterland gestopptHeute Abend wurde der Uranmüllzug
von Gronau nach Russland im Münsterland bei Steinfurt-Borghorst von der Polizei
gestoppt. Grund: Eine französische Umweltaktivistin hing zwischen
den Bäumen über der Strecke. Diesmal hatte die Bundespolizei ihr
spezielles Kletterteam aus St. Augustin sofort zur Stelle, sodass der Zug
gegen 21.15 Uhr nach 75 Minuten weiterfahren konnte. Zuvor hatten in Münster
rund 70 Leute mit einer Demo gegen den Uranmüllexport und die drohende
Erweiterung der Urananreicherungsanlage Gronau protestiert. |
Erneuter Uranmülltransport am 05.03.08 aus Gronau über Rotterdam nach Russland 07.03.08 ,19:30 Uhr: Der
Uranmüll, der von Gronau nach Novourask in Russland
transportiert wird, hat gegen 17:30 Uhr an Bord der MV
Schouwenbank Rotterdam in Richtung St. Petersburg verlassen - dort wurden neue
Proteste angekündigt! Der
erwartete 'Fahrplan' des Uranmüll-Frachters MV Schouwenbank: Gegen
19 Uhr verließ am 05.03.08 in Gronau ein Uranmüllzug die UAA
(Uran-Anreicherungsanlage) Richtung Münster - Rotterdam - St. Petersburg -
Novouralsk.
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Uranmülltransport aus
Gronau: Greenpeace verzögert
am 18.01.08
Verladung in Rotterdam "Der
Transport von abgereichertem Uranmüll aus Gronau und Almelo nach Russland hat
sich erneut verzögert. Nachdem am Mittwochabend eine französische
Umweltaktivistin durch eine Abseilaktion den Zug bei Burgsteinfurt für fast 7
Stunden aufgehalten hatte, verzögerte heute Vormittag eine Greenpeace-Aktion im
Rotterdamer Hafen die Verladung des Uranmülls um weitere zwei Stunden. "18.
Januar, 18 Uhr: Die Verladung der UF6-Container wurde heute
gegen 10.30 Uhr für zwei Stunden unterbrochen, als das Greenpeace-Schiff Argus
sich dem Uranschiff MV Schouwenbank im Rotterdamer Waalhaven näherte! Um
17.51 Uhr verließ das Uranschiff dennoch Rotterdam."
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Urantransport
am 16.01.08 aus Gronau nach Russland über sechs Stunden gestoppt!
Auf MegA
Waltrop ist der 'Fahrplan' des Urantransportes am 16.01.08 aus
Gronau nach Rotterdam veröffentlicht worden. - Der Atomtransport
war nach nur 30 Minuten Fahrt kurz vor Burgsteinfurt, 30km von Münster
entfernt, durch eine spektakuläre Abseilaktion über
sechs Stunden gestoppt worden.
17.01.2008 17.01.2008 16.01.2008
Stand 23:45 Uhr : 16.01.2008 16.01.2008 16.01.2008 16.01.2008
16.01.2008
- Stand 20.05 Uhr: 16.01.2008 16.01.2008 16.01.2008
16.
Januar 2007: Atommülltransport aus Gronau bedroht Anwohner entlang der
Bahnstrecke "Nach
uns derzeitig vorliegenden Informationen plant die Fa. Urenco aus dem westfälischen
Gronau heute einen weiteren Atommülltransport nach Novouralsk in Russland. |
Urantransport aus Gronau nach Russland am 31.05.06 Gestern Abend (31.05.06)
wurde der Sonderzug mit 19 Waggons voll abgereichertem Uranhexafluorid (UF6) von
Gronau nach Russland gegen 19.40 Uhr in Burgsteinfurt kurzzeitig im Bahnhof
gestoppt !! 40 Leute waren dort auf der Mahnwache und trotz üblichem
Polizeiaufgebot + 2 Polizei-Hubis standen plötzlich Leute vor der Lok. Zwei
Personalien wurden später festgestellt. (übernommen von SOFA Münster, http://www.sofa-ms.de/home.html )
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Urantransport aus Gronau ist am 25.01.06 gerollt Am
25.01.06 hat der Zug um 19:10 Uhr das Gelände der UAA in Gronau verlassen
und ist etwa um 19:15 Uhr Richtung Münster gestartet. Der Lok folgen 19
Waggons mit schätzungsweise rund 1000 Tonnen abgereichertem Uran in Form
von Uranhexafluorid. Der Zug bestand nur aus den Uran-Waggons, es gab
keine weiteren Waggons, auch keine BGS / Bundespolizei - Begleitung. Es gab auch
keinen Hubschraubereinsatz. Nach einem Posting auf Indymedia vom 26.01.06 wurde der Atomtransport zwischen Gronau und Münster bei Steinfurt durch eine Aktion gestoppt: "am gestrigen mittwoch rollte ein uran-transport per bahn aus der einzigen deutschen uran-anreicherungsanlage in gronau [uaa gronau] über münster nach holland, um von dort per schiff nach russland verfrachtet zu werden. der transport konnte bei steinfurt vor münster gestoppt werden.durch lichtsignale und brennende autoreifen wurde der transport gezwungen anzuhalten und mußte eine zwangspause einlegen! ( Indymedia Indy (26.01.06) )
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Neuer Urantransport aus Gronau nach Russland wird am 25.01.06 erwartet! Am Mittwoch, den 25.01.06 wird, nach einer längeren Transportpause, erneut ein Uranhexafluorid-Transport (UF6) aus Gronau über Münster nach Rotterdam erwartet. Von dort aus soll das Uran per Schiff nach Russland gebracht werden. Mehrere deutsche und niederländische Anti-Atomkraft-Initiativen rufen für Mittwoch u.a. zu Protesten vor dem Tor der Urananreicherungsanlage (UAA) im münsterländischen Gronau auf. Bei dem Uran handelt es sich um abgereichertes Uranhexafluorid, ein Abfallprodukt der Urananreicherung. Das abgereicherte Uran soll in Russland neu angereichert werden. Fraglich ist derzeit jedoch, ob das Material in Russland wirklich verarbeitet wird, oder ob es quasi nur zur "Entsorgung" nach Russland gebracht wird. Uranhexafluorid ist radioaktiv und chemisch sehr gefährlich, bei Freisetzungen entsteht zwangsläufig u. a. die hochgefährliche Flußsäure. Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern die sofortige Stilllegung der UAA Gronau, damit nicht immer weiter Atommüll anfällt, für den es nie eine sichere Lagerungsmöglichkeit geben wird. - Betreiberin der UAA Gronau ist der Urenco-Konzern, der auch Urananreicherungsanlagen in den Niederlanden und in Großbritannien betreibt. In
den letzten Tagen sind auf dem Gelände der Urananreicherungsanlage (UAA) in
Gronau umfangreiche Verladetätigkeiten von Fässern mit Uranhexafluorid
beobachtet worden. Beladen werden demnach zur Zeit Waggons, die in der
Vergangenheit für Atomtransporte nach Russland verwendet wurden. Aus Münster wird erwartet, daß der Urantransport am 25.01.06 zwischen 19:30 Uhr und 20:45 Uhr durch Münster rollt. Danach wird er im Güterbahnhof Alfred-Krupp-Weg ca. 40 Minuten umgekoppelt und rollt dann ein 2. Mal durch den Hauptbahnhof Münster zurück. - Es wird davon ausgegangen, daß ein Hubschrauber und ein Personenwagen mit BGS den Zug begleiten werden. Bei
den letzten Transporten war zu beobachten, daß die Transportstrecke von teils
beachtlichen Aufgeboten von Team Grün gesichert wurde. Teilweise gab es
Begleithubschrauber vom BGS, beim letzten Transport waren erstmals Mannschaften
vom BGS in einem eigenen Wagon dem Zug angehangen. Infotelefon-Nr.:
0162 - 77 52 056. (Zusammenfassung eines Postings auf Indymedia Indy (21.01.06) ) |
Atomtransport aus Gronau ist am 13.04.05 gerollt Der
Atomtransport mit abgereicherten Uran in Form von
Uranhexafluorid (UF6) aus der UAA Gronau zur Verschiffung in
Rotterdam ist am 13.04.05 erfolgt. Ohne Störungen und problemlos ist der
Atomtransport nicht verlaufen: Gegen den Transport gab es mehreren Orten entlang
der Transportstrecke Proteste. Von der zuständigen Polizei-Pressestelle Borken ist am 14.04.05 in einer Pressemitteilung der Atomtransport aus Gronau in bekannter Weise verharmlost worden: Lediglich von einem "Bahntransport von der UAA Gronau nach Rotterdam" wird darin gesprochen... Von den Münsterländer Anti-Atom-Initiativen ist am 14.04.05 eine Pressemitteilung zu dem Atomtransport aus Gronau herausgegeben worden, die wir im folgenden dokumentieren wollen:
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Neuer Atomtransport wird aus Gronau am 13. April 05 erwartet! Nach Informationen Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen soll am 13. April erneut ein Atommülltransport per Bahn von Gronau nach Russland rollen.
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Weiterer Atomtransport aus Gronau ist am 02.03.05 gerollt! Aus der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau ist am 02.03. ein weiterer Atomtransport gerollt. Der Zug mit "abgereicherten Uran" in Form von Uranhexafluorid (UF6) ist in Gronau etwa eine Stunde lang durch eine Blockade aufgehalten worden. Entlang der Strecke von Gronau nach Rotterdam/Niederlande, wo die strahlende Fracht für den Seetransport nach Rußland umgeschlagen wird, hat es mehrfach Proteste und Aktionen gegeben. Eine Zusammenfassung der Ereignisse von dem Atomtransport haben die münsterländischen Anti-Atomkraft-Initiativen herausgegeben. Wir dokumentieren dazu deren Pressemitteilung vom 03.03.05:
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