AZADI infodienst nr. 76
märz 2009


 

neu erschienen

 

Wem dient der Krieg gegen den Terror und was ist «Terrorismus»?

Terrorismus – Der 11. September und die Folgen“, lautet der 71. Band der Broschürenreihe „BRD + 3. Welt“, dessen erste Auflage im Februar 2009 erschienen ist.

Der Autor, Reinhard Pohl, geht der Frage nach, was denn eigentlich „Terrorismus“ ist und versucht an den Beispielen PKK und UCK den Unterschied zwischen Terroristen und Befreiungskämpfern zu verdeutlichen. Ausführlich beschreibt er die Folgen des 11. September – den so genannten „Krieg gegen den Terror“ und die innenpolitische Aufrüstung durch eine Welle die Bürgerrechte bedrohende Gesetzespakete. Ein Kapitel widmet Reinhard Pohl der von der Politik betriebenen diskriminierenden Sicht auf „Ausländer als Sicherheitsrisiko“. Das wird anhand verschiedener Beispiele beleuchtet.

Zum Schluss stellt der Autor die Frage, was es mit den immer wieder vom Sicherheitsapparat prognostizierten „Terroranschlägen in Deutschland?“ auf sich hat.

Die Broschüre kann bestellt werden bei:
Magazin-Verlag, Schweffelstr. 6, 24118 Kiel, fax: 0431/570 9882; www.brd-dritte-welt.de ; im übrigen können 6 Hefte pro Jahr, jeweils 48 Seiten, im Abo zu einem Preis von 10,— € bezogen werden; das Einzelheft kostet 2,— € + Porto.
Die Bände 72, 73 und 74 umfassen den Einbürgerungstest I (Leben in der Demokratie), Einbürgerungstest II (Geschichte und Verantwortung) und Einbürgerungstest III (Mensch und Gesellschaft).

 

Studie über psychische Folgen traumatischer Erfahrungen kurdischer Migrantinnen in der EU

Am 10. März stellte die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. die Ergebnisse einer Fragebogenerhebung unter Kurdinnen in fünf europäischen Ländern und der Türkei vor. Die jetzt auf Deutsch vorgelegte Untersuchung trägt den Titel „Psychische Folgen traumatischer Erfahrungen auf die Entwicklung kurdischer Migratinnen in der Europäischen Union“. Die einjährige Studie war von der in Rotterdam ansässigen International Free Women’s Foundation in Zusammenarbeit mit der Universität Utrecht sowie dem Kurdistan Information Office in Paris erarbeitet worden. Das Forschungsprojekt ist einmalig, weil es die Gründe für die Flucht und deren Wirkung auf den Migrationsprozess von Kurdinnen in den Ländern der EU vergleicht.

Die Studie ist in Englisch, Kurdisch und Deutsch erhältlich und kann gegen Spende und Portokosten bestellt werden unter: utamara@web.de
Web: http://www.utamara.org

 

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