AZADI infodienst nr. 98
februar 2011


 

Aktion

 

Straßburg: Freiheit für Abdullah Öcalan und für ein «Demokratisches autonomes Kurdistan»

Aus Anlass des 12. Jahrestages der Entführung von Abdullah Öcalan aus Kenia in die Türkei mithilfe internationaler Geheimdienste, demonstrierten am 12. Februar Zehntausende Kurdinnen und Kurden in Straßburg. Sie forderten nicht nur die Freilassung des ehemaligen PKK-Vorsitzenden, sondern bekräftigten auch ihr Ziel, ein „autonomes Kurdistan“ zu schaffen.
Die PKK-Führung kündigte unterdessen an, über die Fortführung des im vergangenen Jahr einseitig erklärten Waffenstillstands zu beraten, der ursprünglich bis zu den türkischen Parlamentswahlen im Juni dieses Jahres andauern sollte. Doch angesichts der fehlenden Anzeichen der türkischen Regierung, weitere Vorschläge zur Lösung der kurdischen Frage zu unterbreiten, seien neue Überlegungen erforderlich.
Dagegen trafen in Venedig am Wochenende Bürgermeister und Parteiaktivisten der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie BDP, der irischen Sinn Féin und der linken baskischen Unabhängigkeitsbewegung zu einer internationalen Konferenz zusammen, um über Strategien zur Lösugung internationaler Konflikte zu beraten.

(jw/Azadî, 14.2.2011)

 

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