Resolution "Gemeinsam gegen Neonazis"
Angesichts der Beteiligung dreier Burschenschafter der "Libertas Brünn" an einem Aufmarsch von Neonazis im Juni 2000 in Aachen hat das Studierendenparlament (SP) der RWTH am 06. Juni 2000 mit breiter Mehrheit eine Resolution gegen die neofaschistischen Verstrickungen der Burschenschaftsliste "aktiv" verabschiedet. Bis auf die Faschisten der "aktiv" selber und den VertreterInnen des befreundeten "Ring christlich-demokratischer Studenten" (RCDS, Hochschulgruppe der CDU) stimmten alle 'ParlamentarierInnen' dieser von der Juso-Hochschulgruppe und der Linken Liste eingebrachten Resolution zu.
Dem vorausgegangen war eine Demonstration antifaschistischer Studierender durch die Innenstadt zur Tagungsstätte des SP, ein bißchen Gerangel um die anwesenden Faschisten und ein völlig überzogener Polizeieinsatz vor Beginn der SP-Sitzung. Die anschließenden Diskussionen waren geprägt durch eine von rechten Mitgliedern des SP geschürte Stimmung, nach der die demonstrierenden Antifas ja auch nicht besser als die Neonazis seien. Vor diesem Hintergrund geriet die mehrheitliche Zustimmung zu der Resolution zu einer angenehmen Überraschung.
Die Resolution
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