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Insgesamt sechs Anschläge auf das örtliche AsylbewerberInnenheim wurden seit dem Juni 2000 in Geilenkirchen-Kogenbroich verübt. Die Bandbreite reicht dabei von Farbschmierereien bis zum Schußwaffenanschlag. Bereits im Frühjahr 2000 hatten Einwohner per Unterschriftensammlung "Widerstand" gegen die Ansiedelung der "Zigeuner" angekündigt. Auch das eisige Schweigen der BewohnerInnen des 100-Seelen-Dorfs zu den Vorfällen sowie das permanente Nichts-hören-und-sehen die Anschläge betreffend - recht ungewöhnlich in einer kleinen Landgemeinde - lassen darauf schließen, daß die TäterInnen in der Mitte der Dorfgemeinschaft zu suchen sind. Die Polizei spricht - in diesem Fall wohl zurecht - davon, daß es in Kogenbroich keine "rechtsradikale Szene" gebe, der Bürgermeister von Geilenkirchen hat wiederholt sein Verständnis für "Ängste" vor den AsylbewerberInnen geäußert.

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Unser Dorf muß sauber bleiben