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(Aktuelle Anmerkung: Rene Laube, Mitglied der neonazistischen "Kameradschaft Aachener Land", bezeichnet die "Atscher Kegelstuben" in einem Gästebuch-Eintrag als "unsere Kneipe"!!)


Pressemitteilung

"Heute abend besuchten wir, gut 2 Dutzend AntifaschistInnen, die Kneipe 'Atscher Kegelstube' in der Rhenaniastr. 27, Stolberg. Diese fiel in der Vergangenheit wiederholt durch Veranstaltungen von und als Treffpunkt für Neofaschisten auf. Z.B. fand am Freitag, dem 24.05.2002 eine Veranstaltung der NPD statt, bei der Friedhelm Busse, ein mehrfach wegen Volksverhetzung vorbestrafter Holocaustleugner, redete. Auch diente die Kneipe öfters als Anlaufpunkt von Neofaschisten, unter anderem der Kameradschaft Aachener Land, nach rechtsextremen Demonstrationen.
In einem Gespräch wurde der Wirt mehrfach aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Der Wirt weigerte sich beharrlich, sich von den oben genannten Veranstaltungen zu distanzieren. Stattdessen bekannte sich einer der Anwesenden als NPD-Mitglied!
Damit sehen wir bestätigt, dass diese Kneipe als eine Faschistenkneipe fungiert, die Faschisten nicht nur toleriert, sondern auch aktiv unterstützt.
Als solche hat diese Einrichtung mit weiteren Aktionen unsererseits zu rechnen.

Kein Anlaufpunkt für Neofaschisten in Stolberg und anderswo!

Nazi-Treffpunkte zerschlagen!

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!"

(Stolberger SxE Jugend Antifa "Xget activeX", 12. Juni 2002)


Textauszug aus einem bei der Aktion verteilten Flugblatt

"Die 'Atscher Kegelstube' - Treffpunkt für Neonazis

Am Freitag, dem 24. 5. 2002 fand in der 'Atscher Kegelstube' in Stolberg eine Veranstaltung der NPD statt. Als Referent trat der notorische Holocaust-Leugner, Friedhelm Busse auf. Busse war Vorsitzender der inzwischen verbotenen FAP, Mitglied in der ANS/NA, einer militanten neofaschistischen Organisation, sowie in mehreren anderen Neonaziorganisationen. Er wurde bereits mehrfach wegen dem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz, wegen Freiheitsberaubung, wegen Mitwisserschaft bei einem Banküberfall, sowie mehrfach aufgrund von Volksverhetzung verurteilt. So sagte er auf einem Neonazi- Aufmarsch in Essen: 'Wenn Deutschland judenfrei ist, brauchen wir kein Auschwitz mehr'.
Ebenfalls anwesend bei der Veranstaltung in Stolberg war Oliver Harf, Pressesprecher der NPD Aachen und Mitglied der Burschenschaft Libertas Brünn in Aachen. Diese beherbergte beispielweise Markus Kahlenborn, der wegen der Vorbereitung von Sprengstoffanschlägen verurteilt worden ist. Oliver Harf, der vollkommen zu Recht von AntifaschistInnen als Neonazi bezeichnet wird, beteiligte sich u.a. an einem Aufmarsch der NPD in Aachen, bei dem Horst Mahler als Redner auftrat.
Dies war nicht das erste Mal, dass die 'Atscher Kegelstube' in der Rhenaniastr. 27 als Anlaufpunkt für Neofaschisten auffiel. So trafen sich Mitglieder der 'Kameradschaft Aachener Land' nach dem peinlichen Auftritt der DVU in Stolberg vor wenigen Monaten in dieser Kneipe."

(Stolberger SxE Jugend Antifa "Xget activeX", 12. Juni 2002)


Presseresonanz

Antifa erhebt Vorwurf - Gaststätte als Treffpunkt von Neonazis
Stolberg. - Antifaschisten haben eine Gaststätte in der Atsch als Treffpunkt von Neonazis ausgemacht. Im Mai bereits habe bei einer Veranstaltung der NPD mit Friedhelm Busse als Referent dort stattgefunden. Busse ist nach Angaben der Antifaschisten mehrfach wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz, wegen Freiheitsberaubung und mehrfacher Volksverhetzung verurteilt worden. Nicht zum ersten Mal sei die Gaststätte Treffpunkt von Neofaschisten gewesen. Auch nach dem Aufmarsch der DVU in Stolberg trafen sich Mitglieder der "Kameradschaft Aachener Land" in der Rhenaniastraße. Gespräche mit dem Wirt haben nach Informationen der Antifaschisten nichts gebracht. Er weigere sich beharrlich, von solchen Veranstaltungen zu distanzieren, teilen die Stolberger Antifa und das Bündnis gegen Rechts aus Aachen mit.

(Stolberger Nachrichten, 15. Juni 2002)