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antifaschistische nachrichten aus hochschule, aachen und rest der welt

Als sich die "Bürgerbewegung PRO Köln" um den langjährigen Neonazi-Akteur Manfred Rouhs (u.a. Deutsche Liga, Europa Vorn, Signal) am Altonaer Platz in Köln-Longerich versammelt hatte, waren gerade mal zehn Personen zusammengekommen, um gegen den örtlichen "Straßenstrich" zu hetzen. Erst die Anreise eines knapp 80-köpfigen Schlägertrupps aus dem Umfeld "freier Kameradschaften" - vor allem aus den Regionen Düsseldorf und Ruhrgebiet - machte den Kölner Nazis einen halbwegs wahrnehmbaren Marsch durch den Stadtteil möglich.
Doch dieser verlief keineswegs wie geplant. Immer wieder mußten die Faschisten stoppen, weil engagierte GegendemonstrantInnen die Straßen blockiert hatten. Mehrmals wurde der Nazimob trotz massiven Polizeischutzes attackiert. Nach Augenzeugenberichten wurden mehrere Nazis dabei verletzt.
Die Polizei tat ihr bestes, um den Faschisten, die einen Fackelzug in SA-Manier durchführten, die Straßen frei zu machen - zwei Antifaschisten wurden verhaftet, mehrmals prügelten Polizisten wahllos auf "Linke" ein. Die Nazis hingegen blieben völlig unbehelligt, selbst als einige den Hitlergruß zeigten und Gegendemonstrant- Innen mit ihren Fackeln bewarfen.
Nach dem Nazi-Aufmarsch kam es auch am Kölner Hbf noch zu Auseinandersetzungen zwischen abreisenden Nazis und deren GegnerInnen. Auch hier ging die Polizei unverhältnismäßig hart gegen tatsächliche und vermeintliche "Linke" vor, während sie die Faschisten geradezu hofierte.

manfred rouhs (pro köln)

manfred rouhs' schlägertruppen

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