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Köln: Neonazi Rouhs am Ende!

500 AntifaschistInnen und zahlreiche AnwohnerInnen haben das neofaschistische "Signal-Pressefest" in Köln-Widdersdorf zum völligen Desaster für die Veranstalter gemacht. Bereits nach knapp 2 Stunden wurde der ursprünglich für zwei Tage angesagte Neonazi-Treff vorzeitig beendet.

Statt der erwarteten 800 hatten nur 70 Neonazis zu der Veranstaltung anreisen können. Durch den Widerstand der örtlichen Vereine konnten die Veranstalter keine Sitzgelegenheiten, kein Zelt und auch sonst keine nennenswerte Infrastruktur anbieten. Schließlich noch wurden zahlreiche Nazis durch entschlossene AntifaschistInnen an der Anreise gehindert oder zumindest erheblich gestört. Unter diesen Gesamtumständen sagte die Nazi-Musikgruppe "Nordwind" - gleichzeitig verantwortlich für das gesamte Sound-Equipment - ihre Beteiligung bei dem "Pressefest" ab. Veranstalter Manfred Rouhs ("Pro Köln") mußte die Zusammenkunft daraufhin für beendet erklären.

Nach zahlreichen bisherigen Reinfällen dürften die Tage von Manfred Rouhs in der Neonazi-Szene nunmehr endgültig gezählt sein. In einem Internetforum wurde Rouhs bereits als "schwul lispelnder Türkensohn" bezeichnet - in diesen Kreisen gleichbedeutend mit der politischen Höchststrafe!!!

(Aus dem Polizeibericht:)
"Im Vorfeld einer Veranstaltung von Rechtsradikalen in Köln-Widdersdorf kam es heute um 12.30 Uhr zu einem Zwischenfall in der Kölner Innenstadt. Als 2 anreisende Kleinbusse, besetzt mit Veranstaltungsteilnehmern aus der Schweiz, auf der Cäcilienstraße vor einer Ampel standen, wurden sie von 6 bis 8 vermummten Personen angegriffen. Die mit dunklen Kapuzenshirts bekleideten Männer bewarfen die Fahrzeuge mit Steinen und schlugen mit Baseballschlägern die Windschutzscheiben ein. Die insgesamt 17 Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Die Täter konnten unerkannt entkommen. Die Polizei geht davon aus, daß sie der linksautonomen Szene zuzuordnen sind.
Während der von 15.00 bis 17.00 Uhr stattfindenden Veranstaltung und Kundgebung der Rechtsradikalen in Widdersdorf kam es wiederholt zu Störversuchen von ca. 350 linken Gegendemonstranten, die versuchten, die polizeilichen Absperrungen zu durchbrechen. Auf der Straße 'Auf dem Wiesenrain' wurde ein Pkw umgeworfen, in dem CD`s mit rechtem Liedgut gelagert waren. In diesem Zusammenhang stellte die Polizei die Personalien von 37 linken Gegendemonstranten fest wegen Verdachts der Sachbeschädigung sowie wegen vereinzelten Verstößen gegen das sog. 'Vermummungsverbot' des Versammlungsgesetzes.
Ein Rechtsradikaler (28) wurde festgenommen, weil er bei der Versammlung einen Schlagstock mit sich führte. Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz wurde erstattet."

talking is over - action is on!

"Talking is over - Action is on!" - erfreulich entschlossen zeigten sich die AntifaschistInnen in Köln-Widdersdorf. Auch die Polizei konnte das neofaschistische "Pressefest" nicht retten.

deutsche polizisten schützen ...getreide und rüben...