Schröder kommt mit Sicherheit...

Göttingen. Wie verschiedenen Veröffentlichungen zu entnehmen war, will der Niedersächsische Landesfürst Gerhard Schröder am 1. Februar 1998 eine Wahlkampfveranstaltung im Göttinger Cinemaxx durchführen. AntifaschistInnen rufen für diesen Tag zu einer Blockade der Veranstaltung auf. Eine Demonstration vom Bahnhofsvorplatz zum Cinemaxx soll der Blockade vorausgehen.

Ideale Verbindung: G. Schröder, Innere Sicherheitsexperte der SPD. (links) und die Organisierte Kriminalität

"Schröder ist der Law-and-Order-Propagandist schlechthin, der erst kürzlich mit seiner Forderung kriminelle Ausländer rauszuschmeissen, und zwar schnell" deutlich machte, was die SPD in diesem Punkt noch von den faschistischen Parteien unterscheidet: sie regiert", heißt es in einem der Aufrufflugblätter. "Schröder ist Täter, er steht genauso für die rigorose niedersächsische Abschiebepraxis wie für die Polizeistaatseinsätze bei den Castor-Transporten nach Gorleben oder die Sicherung der Innenstädte nach "New Yorker Modell".

Es geht hier nicht um Wahlkampf oder Parteiergreifen – Wahlen ändern nichts Grundlegendes! Sondern es geht darum, Verantwortliche direkt anzugehen und außerparlamentarischen Widerstand gegen sie zu organisieren.", so der Wortlaut weiter.

Die Demo und die Schröder-Blockade beginnt am
1. Februar ’98
um 9 Uhr 30 am Bahnhofsvorplatz.

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