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Am 24. April, dem internationalen Tag des Labortiers, findet im Rahmen der Kampagne gegen das Tierversuchsunternehmen Huntingdon Life Sciences (HLS) ein >>>intergalaktischer Aktionstag gegen die Europa-Zentrale des Versicherungsmultis MARSH in Österreich statt. Schon seit Tagen finden sich zu diesem Zweck auch auf diversen >>>internationalen Seiten Aufrufe, es den MARSH-MitarbeiterInnen an diesem Tag doch so schwer als möglich zu machen.
Nachdem zu diesem Thema bereits zahlreiche Artikel und Kurzmeldungen im TATblatt erschienen sind, haben wir eine TATblatt-Linksammlung zusammengestellt:
Stop HLS
Am 8. April wird, im Zugabe der zwischenzeitlich globalen
Kampagne gegen den Tierversuchskonzern Huntingdon Life Science (HLS), ein internationaler
Protesttag gegen die HLS-Versicherung MARSH stattfinden. Das erste mal sind
Demos auch im ganzen deutschsprachigen Raum - BRD, Schweiz und Österreich
- angekündigt.
>>TATblatt Nr. +184, 12.04.2002
Kampagne gegen Tierversuchsfirma HLS
Einen neuen Höhepunkt erreichte die Kampagne gegen Huntingdon Life Sciences
als im Jänner die Privatbank Stephens Inc. erklärte, nach 13 Monaten
ihre Beteiligung von 16% der Aktien abzustoßen und den Kredit, Stephens
ist der einzige Kreditgeber von HLS, an unbekannte Investoren zu verkaufen.
Damit ist HLS, in dessen Laboratorien täglich 500 Tiere bei Tierversuchen
für Konzerne umgebracht werden, einen entscheidenden Schritt weiter zum
endgültigen Ende. Die Welt der Konzerne ist besorgt, daß die Methoden
zur Vernichtung von HLS von anderen Gruppen aufgegriffen werden könnten.
Beim Weltsozialgipfel in Porto Alegre wurde von zahlreichen Gruppen beschlossen,
Konzerne koordiniert zum Ziel von Angriffen zu machen.
>>TATblatt Nr. +181, 23.02.2002
Start einer neuen Kampagne gegen Tierversuchskonzern
Ende letzten Jahres fiel der Startschuss für eine neue internationale Kampagne
gegen einen Tierversuchskonzern. Ähnlich wie bei der anhaltenden Kampagne
gegen das Tierversuchsunternehmen Huntingdon Life Science (siehe TATblätter
+153, 160, 165 166, 176, 177) ist es das Ziel, das Unternehmen zu schließen.
>>TATblatt Nr. +180, 11.02.2002
Huntingdon Life Science
Anlässlich des Internationalen Tierrechtstages am 10.
Dezember hat die Animal Liberation Front (ALF) einen "Anschlag" auf die Lackfirma
Azko Nobel Coatings in Hemelingen, BRD, verübt. Die Bremer Azko ist eine
Tochter der Azko Nobel Chemicals, die ihre Produkte beim Tierversuchskonzern
Huntingdon Life Sciences (siehe TATblätter +153, 160, 165 166, 176, 177)
in Großbritannien teste, heißt es in einem BekennerInnenschreiben.
Die Polizei sprach in ersten Meldungen von zwei Unbekannten, die in der Nacht
auf den 12. Dezember einen Lastwagen angezündet hätten.
>>TATblatt Nr. +180, 11.02.2002
Anti HLS-Proteste
Am 5. Nov. spazierte eine Aktivistin ungehindert in ein
Laborgebäude von Huntingdon Life Sciences in England und verbarrikadierte
sich in einem Büro. Angestellte baten sie darum, dieses wieder zu verlassen,
was sie ablehnte. Die Polizei brauchte drei Strunden, um sie zu entfernen, indem
sie eine Gebäudewand einriß.
>>TATblatt Nr. +177, 15.11.2001
Aktionen gegen HLS
Im mehreren Ländern gab es vom 27.10. bis zum 29. 10.01 Aktionen gegen
die Tierversuchsfirma Huntingdon Life Sciences, die in Großbritannien
und den USA Sitze hat. HLS tötet statistisch gesehen 500 Tiere pro Tag,
darunter Affen, Katzen und Hunde für Konzerne wie Bayer, GlaxoSmithKline,
Dow Chemical, Shell oder Novartis.
>>TATblatt Nr. +176, 02.11.2001
Huntingdon Internet Attacke
Nachdem schon im Februar dieses Jahres weltweit hunderte AktivistInnen einen
Internet-Angriff auf das Netzwerk des Hauptfinanziers der Tierversuchslaboratorien
von Huntingdon Life Science (HLS) gestartet hatten, traf es am 14. Mai nun eine
andere Zulieferfirma von HLS: Die Animal Liberation Front (ALF) bekannte sich
in einer Presseaussendung zur Sabotage der Webseite von "Primate Products",
der Firma also, welche die Primaten heranzüchtet, die in HLS-Laboratorien
benutzt werden.
>>TATblatt Nr. +166, 24.05.2001
How to Kill ... HLS
Die britische Tierrechtsbewegung führt derzeit ihre wichtigste Kampagne
seit Bestehen: Zier ist der Ruin von Huntington Life Sciences. Mit den Monaten
hat sich herausgestellt, daß die direkten Gegner die US-Präsidenten
Bush und Clinton, die britische Regierung, mehrere weltweit tätige Banken
und ein gutes Dutzend Multis sind. Trotzdem wankt HLS. Im Tagesrythmus ziehen
anscheinend unverwundbare "Global Player" der Finanzwelt ihre Unterstützung
zurück.
>>TATblatt Nr. +165, 10.05.2001
HLS von Bush und Clinton gerettet
Die vor dem Bankrott stehende Tierversuchfirma Huntington Life Sciences in England
wurde Ende Jänner in letzter Sekunde durch vorerst anonyme Geldgeber gerettet.
HLS steht mit täglichen Demos vor den Toren, abgefackelten Autos der Angestellten
und permanenten sonstigen Aktionen durch TierrechtlerInnen unter Dauerdruck.
HLS ist die größte Tierversuchsfirma Europas und Ort brutalster Tierquälerei
an allem, was gequält werden kann.
>>TATblatt Nr. +160, 22.02.2001
Niederlassung von Bayer bei London attackiert
Die britische Polizei ermittelt gegen die Organisatoren gewaltsamer Proteste
von TierrechtlerInnen, bei denen Anfang Februar 87 Demonstranten festgenommen
wurden. Von der Aktion gegen internationale Pharma-Unternehmen war auch die
Niederlassung des deutschen Bayer-Konzerns in London betroffen. Dort wurden
nach Polizeiangaben Fensterscheiben eingeworfen und Büroräume verwüstet.
Die Niederlassung wurde ebenso geschlossen wie die Vertretung des US-Konzerns
GlaxoSmithKline in Weybridge.
>>TATblatt Nr. +160, 22.02.2001
Bankrott dank Tierversuch
Als Druckmittel hat die britische Tierrechtsbewegung neuerdings die Vernichtung
von Unternehmen durch Belagerung von AktionärInnen entwickelt, was Aktienkurse
der betroffenen Unternehmen in den Keller fallen läßt. Die Tierverbrauchsindustrie
ist schwer getroffen und fordert Sondergesetze zusätzlich zu den neuen
Antiterrorgesetzen der Regierung, die seit Juli gelten.
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