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anonym
Aktion für die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen
In Forst wurden am Freitag leerstehende Häuser, etwa in der Cottbusser Straße, besetzt und Transparente aufgehängt, auf denen darauf aufmerksam gemacht wurde, daß Flüchtlinge hier in Forst in einem Heim leben müssen, während Häuser und Wohnungen leer stehen. Dieser Zustand ist gesetzlich nicht einmal vorgeschrieben und schon allein die Achtung vor der Privatssphäre eines jeden Menschen sollte die Stadtverwaltung veranlassen, eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen zu organisieren. In Forst dürfen nur 10 % der Flüchtlinge in Wohnungen leben. Damit liegt Forst selbst innerhalb Brandenburgs am unterem Limit. "Flüchtlinge in Heimen unterzubringen, dient in erster Linie dazu, diese abzuschrecken, in Deutschland einen Asylantrag zu stellen, sie permanent kontrollieren zu können und sie von der ´deutschen Bevölkerung´ zu isolieren" so eine Sprecherin der Besetzer(innen). "Damit ist diese Vorgehensweise eindeutig diskriminierend", so die Sprecherin weiter. |
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